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KGV 556 Schmachthagen e.V.

Fast hundert Jahre Schmachthagen

Der Name ist älter als der Verein. Das Dorf ist verschwunden, die Gärten sind geblieben.

  1. 1347

    Das Dorf, das den Namen gab

    Schmachthagen wird zum ersten Mal erwähnt, ein kleines Dorf im Nordosten des heutigen Hamburg.

  2. 1573

    Nur noch Feldmark

    In den Quellen ist nur noch von einer „wüsten Feldmark“ die Rede. Das Dorf ist verlassen, geblieben ist der Name.

  3. 1928

    Die Anlage entsteht

    In den zwanziger Jahren wächst Hamburgs Kleingartenwesen rasant – Gärten als Ausgleich zur engen Mietwohnung. Der Verein gehört zu dieser Gründungswelle.

  4. 1930er

    Krise und Selbstversorgung

    Wer hat aus dieser Zeit noch Unterlagen? Pachtverträge, Vereinsbücher, Fotos von den ersten Lauben?

  5. 1943–45

    Krieg

    Nach den Bombennächten des Sommers 1943 wurden Lauben in ganz Hamburg zur Notunterkunft für Ausgebombte. Ob und wie das hier war, wissen wir noch nicht.

  6. 1950/60er

    Wiederaufbau

    Feste Lauben, Wasserleitungen, Wege. Wann wurde das Vereinshaus gebaut? Wir suchen Zeitzeugen.

  7. 1969

    Steilshoop wächst heran

    Im Juli wird der Grundstein für die Großsiedlung nebenan gelegt. Aus Gärten am Stadtrand werden Gärten mitten in der Stadt.

  8. 1978 · 2003

    Fünfzig, fünfundsiebzig Jahre

    Es muss Festschriften und Fotos von den früheren Jubiläen geben. Wer hat noch welche im Schrank?

  9. 2013

    Fünfzehn neue Gärten

    Zum 85. Geburtstag wächst die Anlage: 15 neue Parzellen entstehen nahe dem Spielplatz Steilshooper Straße, ausdrücklich für Familien mit Kindern. Eine Kleingartenanlage, die größer wird, ist in Hamburg keine Selbstverständlichkeit.

  10. heute

    Eine Warteliste, die keine mehr ist

    Die Nachfrage übersteigt das Angebot so deutlich, dass wir vorerst keine Anträge mehr annehmen.

  11. 2028

    Das Jubiläum

    Geplant sind ein Fest und eine Chronik. Beides wird nur so gut wie das, was wir bis dahin zusammentragen.

Die gestrichelten Einträge sind Lücken, keine Aussagen. Wir wissen es schlicht noch nicht.

Was wir suchen

Die Vereinsunterlagen sind lückenhaft. Vieles liegt in Schubladen von Pächterfamilien, die seit Generationen hier sind. Wir scannen alles und geben die Originale zurück.

Fotos aus der AnlageEgal aus welchem Jahrzehnt, egal wie unscharf.
Pachtverträge, Mitgliedsbücher, ProtokolleAuch Bruchstücke helfen.
Festschriften früherer Jubiläen1978 und 2003 muss es welche gegeben haben.
Erinnerungen von ZeitzeugenAuch aus zweiter Hand, erzählt von Kindern und Enkeln.